Der Heinsberger Tunnel

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Der Heinsberger Tunnel ist heute nicht mehr begehbar. Wegen akuter Einsturzgefahr ist das Betreten verboten. Leider ist der Tunnel immer wieder geöffnet worden. Die Fotos sollen dazu beitragen zu dokumentieren dass im Tunnel selbst keine Objekte aus der Vergangenheit mehr zu finden sind !!!

Blick aus dem Tunnelinnern auf das Westportal. Gut zu erkennen ist der Steinweg in der Tunnelmitte. Für die geplante Verwendung des Tunnel als Produktionsstätte für Rüstungsgüter wurde der Boden ausbetoniert. Die Planungsarbeiten hierzu liefen unter dem Decknamen “Taucher” bzw. “Birk”.
© Hugo Poggel

Im Tunnel sind noch die Halterungen für die Telegraphenleitung vorhanden.
© Hugo Poggel

Eine Ausweichbucht im Heinsberger Tunnel. Sie diente den Streckenläufern als Unterschlupf sobald sich an Zug näherte. Die aufgesprühten Zahlen müssen aus neuerer Zeit stammen.
© Hugo Poggel

Viele AB´s sind eingebrochen, wohl auch bedingt durch vielfältige Grabungsversuche einiger “Trophäensammler”.
© Hugo Poggel

Außer ein paar alten Holzbalken ist im Tunnel selbst nichts mehr zu finden.
© Hugo Poggel

Auch hier wurden hinter der Mauer wohl Hohlräume vermutet. Die Mauer diente aber wohl nur der Stabilisierung der Tunnelwand. Ursprünglich sollten im Tunnel verschiedene Stollen angelegt werden, dieses ist aber nie geschehen.
© Hugo Poggel

Das gleiche Bild bietet sich hier. Natürlich könnte man hinter der massiven Wand Einbauten vermuten. In allen Publikationen über den Tunnel wird übereinstimmend beschrieben dass es nicht zu einer Produktion von Rüstungsgütern gekommen ist.
© Hugo Poggel

An dieser und vielen anderen Stellen wurden wohl Kernbohrungen durchgeführt. Derartige Bohrungen dienen im
Allgemeinen der Begutachtung des Gewölbemauerwerks und dessen
Standfestigkeit. Vielen Dank an Frank Baumgardt für diese ergänzenden Informationen!
© Hugo Poggel

Auch an dieser Stelle hat die Tunnelwand nachgegeben.
© Hugo Poggel

Zum Abschluss noch ein Blick auf die Tunnelwand. Durch den stetigen Wassereinbruch im Tunnel sind überall Kalkablagerungen zu beobachten.
© Hugo Poggel

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Copyright © 2003 Ulrich Krämer